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Museum der Kulturen Basel
En Route
  • Objekte als Zeugnisse verschiedener Lebensweisen

    Der Sammlungsbestand des Museums geht in seinen Ursprüngen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Mit den Altamerika-Beständen des Geschäftsmannes Lukas Vischer kam Basel in den Besitz einer der ersten öffentlich zugänglichen ethnologischen Sammlungen Europas. 1893 tagte die von der Regierung eingesetzte Kommission für die ethnographische Sammlung zum ersten Mal – darum gilt das Jahr 1893 als Gründungsjahr des Museums.

    Anfänglich brachten private Sammler Objekte und Zeugnisse indigener Alltagskultur von ihren Weltreisen nach Basel. Unter Forschern und Wissenschaftlern wurde das Haus später zum Hort wissenschaftlicher Arbeit und zum ethnologischen Museum mit internationaler Beachtung. Die Sammlungsschwerpunkte lagen auf Europa, Afrika, Amerika, Ozeanien, Indonesien, Süd-, Zentral- und Ostasien. Ein wichtiger Neuzugang der letzten Jahre ist die Sammlung der Basler Mission.

    Das Museum der Kulturen Basel zählt heute zu den bedeutendsten ethnographischen Museen Europas; mit eine Sammlungsbestand von mehr als 320'000 Objekten. Das Haus ist eines von fünf staatlichen Museen.

  • Transkulturelle Verständigung

    Mit Ausstellungen für alle Sinne fördert das Museum der Kulturen Basel das kulturelle Leben und Bewusstsein. Ausgeleuchtet werden dabei die kulturellen Dimensionen des Lebens, die eine jede Gesellschaft auf unterschiedliche Art und Weise bestimmen. Die Themen haben stets eine Verbindung zum Hier und Jetzt. Um Teile der Sammlung immer wieder zu zeigen und neu zu positionieren, werden nebst drei Dauerausstellungen jedes Jahr mehrere Sonderausstellungen gezeigt, die von über 70‘000 Personen jährlich besucht werden.

    Einen Höhepunkt in der Museumsgeschichte bildete der Besuch des Dalai Lama im Mai 2001 zur Eröffnung der Ausstellung „Tibet. Buddhas, Götter, Heilige“. Es folgten Ausstellung wie „Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in einer Stadt“ oder „Urban Islam“. Ein grosser Erfolg war „Pilgern“ – diese Ausstellung fand bereits in den 2011 von den Basler Architekten Herzog & de Meuron umgebauten Räumlichkeiten statt.

  • Ethnologie fassbar

    Mit der monatlichen Veranstaltung „Ethnologie fassbar“ pflegt das Museum ein spezielles Vermittlungsformat für den Dialog mit dem Publikum. Mit Führungen, Gesprächen, Workshops, Konzerten, Lesungen etc. beleuchtet es kultur- und gesellschaftsrelevante Themen – verständlich, zusammenhängend, fassbar. Kuratorinnen und Kuratoren oder Gastreferentinnen und -referenten lassen sich mit dem Publikum in spannende Verflechtungen über das Museum, über Objekte, Ausstellungen und aktuelle Themen ein.

  • Quellen

    www.mkb.ch
    Fotos:
    Titelbild: Andreas Schwarzkopf
    Bild 1: Marie-Lan Nguyen
    Bild 2: Gkowar