stations Öffentliche Synagogenführung

So

stations Speise, Spiel und Gemeinschaft

6.7.19

stations Von gewalttätigen Konflikten und Friedensstiftung

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa

Ein erlebnispädagogischer Parcours rund um Konflikttransformation und Friedenstheologie

stations Führung durch die Synagoge der ICZ

Mo-Do

stations Vous avez dit mosquée ?

None

A votre avis, à quoi ressemble une mosquée ? Ont-elles toutes des minarets ? Et à quoi servent-elles ?

stations Mit Niklaus von Flüe auf dem Weg

Mo-So

Stationenweg

stations Sichtweisen zur Integration

Mo-Do, Sa-So

Moscheeführung und Begegnung - Kombiniertes Angebot

stations Führung Haus der Religionen

Di-Sa

routes Grenzerfahrungen

Mo-Fr

Grenzrundgang und Begegnung mit Geflüchteten

routes Die Food-Tour „GewissensBisse“

Mo-So

Unser täglich Umgang mit Nahrungsmittel

stations Grossmünster Zürich

Mo-So

Die Kirche Zwinglis, damals und heute – Klasse

routes Ilanzer Reformwelten

Mo-Fr

Führung: „Die Kirche diskutieren“

stations Quartierzmorge

Sa

stations Weisheit und Mitgefühl

Di-Fr

Kurzreise - Interaktive Führung zur China-Sammlung

routes Riti di passaggio

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Dall’infanzia all’età adulta

stations Ziit fürs ZIID

Mo-Fr

En route mit einer Jüdin, einer Muslima und einem Christen

stations Jenische und Sinti

Mo-So

Begegnungszentrum Rania

stations Grossmünster Zürich

Mo, Mi-So

Die Kirche Zwinglis, damals und heute – Erwachsene

stations Les femmes de la cathédrale

None

stations ICH UND DIE ANDEREN

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Einsamkeit und Gemeinschaft ‒ zwei Lebensprinzipien der Kartäuser

stations «Wann bin ich endlich angekommen?»

Di-So

Migranten zeigen ihr Basel

stations Die Heimat in der Diaspora

Di-So

Führung durch die Dauerausstellung

stations Vous avez dit musulman.e ?

None

Que savez-vous des musulman.e.s de Suisse ? A votre avis, combien de façons d‘être musulman.e existe-t-il ?

stations Et si on parlait d'intégration ?

Mo, Di, Mi, Do, Fr

stations Begegnung mit muslimischen Jugendlichen

Mo-Do

Ansichten zur Integration

stations Punto d'incontro Mamma&Bambino

Mi

Momenti di socializzazione per mamme, bambini e anche papà.

stations Serbisch Tanzen im Rheintal

Di, So

routes Ilanzer Reformwelten

Mo-Fr

Erneuerungsimpulse in der Surselva

stations Café International

Fr

stations Kulturelles Erbe erleben

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Führungen für Erwachsene

stations Le bouddhisme au quotidien

Mi, Do

Qui est Bouddha ? Une statue joliment posée dans son jardin zen près de la télévision ? Un homme rondelet qui se repose ?

stations Hausführung

Mo-Sa

Wie klingt harmonikale Architektur?

stations Die Russisch-Orthodoxe Auferstehungskirche erleben

Mo-So

routes Kultobjekt Handy

Mo-Fr

Mobiltelefone und Zusammenleben

routes Zeitzeugen begegnen

So-Fr

Nachkommen der Familie Kreutner berichten

stations Moscheeführung

Mo-Do

stations Die Cem-Zeremonie

Mo-So

Workshop

routes Jüdischer Kulturweg

Mo-Fr

Eine interaktive Schnitzeljagd durch die Geschichte Lengnaus

routes Baden - was läuft?

Di, Fr-So

Eine Entdeckungstour

routes Histoire et architecture religieuses 1

None

Qu’ont en commun une synagogue, un ancien temple franc-maçon, une église russe, une basilique et une église anglicane ?

routes Ilanzer Reformwelten

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Inszenierte Stadtführung

routes Glarus – Anna Göldi

Mo-So

Ein Justizmord im Jahre 1782 im fortschrittlichen Glarnerland

stations Erlebnis Hofkirche - Führungen für Einzelpersonen

Fr

stations Dem Tod ins Auge geschaut

Di, Mi, Do, Fr

Ein interaktiver Rundgang zu einem unausweichlichen Thema

stations Gallus, Handschriften und Pantoffeln

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Besuch der Stiftsbibliothek und Führung durch die Ausstellung im Barocksaal

stations Moscheeführung: Die bosnische Moschee in Schlieren erleben

Mo-So

stations Moscheeführung

Mo-So

stations Schön ist sie! Die St.Galler Kathedrale

Mo-So

Führung durch die Kathedrale

stations Jenische und Sinti

Mo-So

Begegnungszentrum Rania

routes Soziale Netze Aarau

Mo-So

Mit Asylsuchenden unterwegs

stations Das Grossstadt-Experiment

Di-Sa

Ein Kommunikations-Spiel im Museum zum Thema Vielfalt und Respekt im Zusammenleben

stations Ora et labora

Mo-So

Im Rhythmus des Glockenschlags

stations Ein Tag im „MaiHof“ - Begegnungen am Dienstag

Di

stations Private Führung durch das Tibet-Institut Rikon - Erwachsene

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Ein authentischer Einblick in den tibetischen Buddhismus und das Klösterliche Tibet-Institut

stations Ora et labora

Mo-So

Kloster als Lebensform

stations Einführung Haus der Religionen und Workshop

Di-Sa

Kombi-Angebot

stations Krishna Tempel - Führung und Erlebnisstationen

Mo-Sa

Einblicke in sakrale Räume und Begegnung mit der hinduistischen Religion

stations GEMEINSAM STILL

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Das Schweigen und Verzichten der Kartäusermönche

stations Incontri interreligiosi

06.03 - 18.04.2019

Momenti di preghiera e di riflessione comuni sul tema della Riconciliazione e della Pace

stations Einführung in die Meditation

Mo-Sa

In der Stille liegt die Kraft

stations Rundgang im Klösterlichen Tibet-Institut Rikon - Klassen

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Ein authentischer Einblick in den tibetischen Buddhismus und das Leben der Mönche

routes Solihaus und Islamische Gemeinschaft St.Gallen

Di, Mi, Do

Menschen auf der Suche nach Heimat

routes Vom Kloster Kappel zum Lassalle-Haus

Mo-So

Ich und du – Bereicherung und Konflikt

stations Erlebnis Hofkirche - Führung für Gruppen

Mo-So

stations GEGEN DISKRIMINIERUNG – FÜR MEHR AKZEPTANZ

Mo-So

Interkultureller Austausch

stations ZUSAMMEN BETEN, ZUSAMMEN FEIERN

13.07.19, 24.08.19

Interreligiöses Gebet

stations Führung durch den Krishna-Tempel

Mo-Sa

Einblicke in sakrale Räume und Begegnung mit der hinduistischen Religion

routes AN DER GRENZE. Flucht in die Schweiz 1938-1945.

Di-So

Exkursion entlang der Fluchtroute

stations Kulturelles Erbe erleben

Mo-So

Führungen für Schulklassen

stations Jüdischer Friedhof

Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Führung

routes Churer Kirchenkulturen

Mo-So

Auf den Spuren des spätantiken Christentums in Chur

stations Synagogenführung

Mo, Di, Mi

Klassen und Gruppen

routes Histoire et architecture religieuses 2

None

Qu’ont en commun une synagogue, un ancien temple franc-maçon, une église russe, une basilique et une église anglicane ?

stations Führungen durch die Klosteranlage und den Färberpflanzengarten

Mo-So

stations Incontrarsi e conoscersi tra arte e culture

Martedì

Giornata di incontro tra una classe scolastica e un gruppo di migranti minorenni non accompagnati

stations Workshop Ästhetik: Die bosnische Moschee in Schlieren erleben

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

stations Turban it up

Di-Sa

Einführung Sikhi

stations Himmelwärts

Mo-Sa

Wallfahrt erleben

routes Food Challenge

Mo-Fr

stations Hindutempel und menschlicher Körper

Mo-Fr

Ein interaktives Angebot im Shivatempel

stations Jüdisches Viertel

Di-So

Führung

stations Kreativ- und Erlebnistag im Kulturkloster Altdorf

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

None Friedens-Stationen - Wege zur Humanität

Mo-So

Wanderung von Walzenhausen über Wolfhalden nach Heiden

stations Das ehemalige Kapuzinerkloster damals und heute

Mo-So

Ein Rundgang durch die Geschichte

stations Jenische und Sinti

Mo, Di

Dokumentationszentrum Altstetten

routes Freikirchen im Zürcher Oberland

Mo-So

stations Allein im Museum

Di-Fr

Schulklassen

routes Friedens-Stationen - Wege zur Humanität

Mo-So

Wanderung von Walzenhausen über Wolfhalden nach Heiden

routes Sex, Beziehung und Religion im vielkulturellen Basel - Workshop

Mo-Sa

stations Öffentliche Führung durch das Tibet-Institut Rikon

12.05., 15.06.

Ein authentischer Einblick in den tibetischen Buddhismus und das Klösterliche Tibet-Institut

stations Ritualità

Mo-So

Esistono ancora i rituali?

stations Jenische und Sinti

Mo, Di

Dokumentationszentrum Altstetten

stations Sonntagsfest

So

Teilnahme am wöchentlichen Sonntagsfest

routes Sex, Beziehung und Religion im vielkulturellen Basel - Rundgang

Mo, Di, Do, Fr

stations Itinéraire d'une (in)visibilité

Mo, Di, Do

Alevitisches Kulturzentrum Basel
En Route
  • Jahrtausendealte Tradition in Kleinbasel

    Das Alevitentum hat sich in Anatolien entwickelt und birgt jahrtausendealte religiöse und kulturelle Traditionen in sich. Das Alevitentum bezeichnet sich selbst als YOL, was man als „mystischen Weg“ übersetzen kann. Ein wichtiges Anliegen ist, dass alle im Einvernehmen mit sich selbst und ihrer Umgebung leben. Als Religionstradition waren die Alevitinnen und Aleviten jedoch seit dem 16. Jahrhundert Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt; viele flüchteten nach Westeuropa.

    In der Schweiz leben geschätzte 40-70`000 Alevitinnen und Aleviten; davon etwa 7’000-9’000 in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Das Lokal des Alevitischen Kulturzentrums Regio Basel befindet sich seit 1997 in Kleinbasel. 2012 wurde die alevitische Glaubensgemeinschaft vom Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt als erste weder christlich noch jüdische Religionsgemeinschaft kantonal anerkannt. Somit kann an Basler Schulen alevitischer Religionsunterricht angeboten werden.

  • Das Alevitentum weiterleben lassen

    Vor allem nach dem Brandanschlag im türkischen Sivas im Jahre 1993, wobei viele alevitische Dichter und Künstler ihr Leben liessen, haben sich sehr viele Aleviten in Vereinen auch in Europa organisiert.
    Der Hauptzweck des Vereins war es das Alevitentum in sozialer und religiöser Form weiterleben zu lassen, mit Lauten-Kursen, Nachhilfe-Unterricht, Tanz-Kurse und weitere Angebote welches der alevitischen Bevölkerung half, sich weiter in der Basler Gesellschaft wohl zu fühlen. Der Verein hält jährlich mehrere Cem Zeremonien ab und hat Seelsorge-Aufgaben übernommen bei Krankheit und Trauerfeiern.
    Um der jungen Generation und den Frauen eine weitere und eigene Plattform zu bieten wurden Jugend- und Frauengruppen gebildet, welche regelmässige spezifische Veranstaltungen und Seminare organiseren.

  • Dialog als Teil der Lehre

    Der Dialog hat in der alevitischen Lehre und Praxis ein sehr hohen Stellenwert. Andere alle Religionen und Kulturen werden als einen Reichtum angesehen. Auch wenn die deutsche Sprache anfänglich ein Hindernis war, wurde seit Beginn das Gespräch mit anderen Traditionen gesucht. Beispielsweise konnte die erste Cem-Zeremonie 1992 in Basel in der Matthäus-Kirche abgehalten werden. Je weiter die sprachlichen Barrieren abgebaut werden konnten, umso mehr wurde man Teil der Quartiervereine, am Runden Tisch der Religionen beider Basel und etlichen weiteren interkulturellen und interreligiösen Dialoggefässen.

  • Nadir: „Jeder gelebte Moment ist wertvoll“

    "Jedes alevitische Kulturzentrum, jedes Cemhaus, jede Heilgstätte hat für mich einen speziellen Wert. Jedoch sind diese Orte für mich nicht mehr oder weniger Wert als die Basler Rheinufer oder der Vierwaldstättersee. „Es sind nicht die Bauwerke, die diese Orte für uns wichtig machen, sondern das was darin geschieht“: Dies habe ich mir oft sagen lassen von der ersten Generation hier in Basel und ich kann mich sehr gut mit dieser Aussage identifizieren. An diesen Orten, und eben auch an anderen Orten, ist jedes tiefe Gespräch, der Muhabbet, jedes zusammenkommen und jeder gelebte Moment wertvoll.

  • Quellen

    Baumann, Christoph Peter (2015): Alevitentum in Basel, Basel: INFOREL.
    BDAJ Bund der Alevitischen Jugendlichen Deutschland, Plural, 40 Fragen und Antworten zum Alevitentum (2015)