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Kampagne

Es geht los. Die Guides sind unterwegs! Etappe um Etappe eröffnen sie die ersten Stationen und Routen von "Dialogue en Route". Mit dem Velo fahren sie eine Woche quer durch die Ostschweiz und Zürich: Vom Kloster in den Bergen zum Tempelfest im Industriequartier, vom serbischen Tanzworkshop zum Grillabend mit dem Moscheeverein.

Die Guides sind junge Menschen unterschiedlicher Religion und Weltanschauung, die sich für das Zusammenleben einsetzen.  Sie sind das Herzklopfen von "Dialogue en Route". Ihr Besuch bei den Stationen öffnet Türen . Gemeinsam schlagen sie Brücken der Begegnung.

Wer kommt mit? Alle sind herzlich eingeladen, ein Stück des Weges mitzufahren, einen Eröffnungsevent zu besuchen und den Start des Projekts zu feiern!

Details zum Programm befinden sich weiter unten. 

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Anmeldung

Ja, ich komme mit!

 

ETAPPEN
Tour 2017: Ostschweiz und Zürich

25.06: Disentis. Kloster. Alpenpanorama

Am Sonntagmittag geht es los: Auf der ersten Etappe radeln wir vom Oberalppass nach Disentis und eröffnen dort zusammen mit den Mönchen die Station “Benediktiner Kloster Disentis”. Am Abend geniessen wir ein gemeinsames Essen.

26.06. Ilanz. Reformwege. Inszenierung.

Frühmorgens starten wir in Disentis und folgen dem Vorderrhein nach Ilanz, wo wir gegen Mittag empfangen werden. Beim Eröffnungsevent der “Reformwelten Ilanz“ begeben wir uns auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Stadt.

26.06. Chur. Eritreische Gemeinde. Injera.

Am späten Nachmittag verladen wir die Velos für ein Stück im Zug. Anschliessend fahren wir nach Chur ein, wo wir den Abend bei einem traditionellen Essen mit der eritreischen Gemeinde verbringen - zur Eröffnung der Route “Kirchenkulturen Chur”.

27.06. Hohenems. Fluchtrouten. Grenzgeschichten.

Nachdem eine Strecke mit dem Zug zurücklegt wird, passieren wir die österreichische Grenze und fahren per Velo zum Jüdischen Museum Hohenems, wo wir bei einer “Jause” Rast machen. Um Grenzen geht es auch in den “Fluchtrouten Hohenems”, die mit dem Velo erkundet und mit der Überquerung der Paul-Grüninger-Brücke in Diepoldsau eröffnet wird.

27.06. Altstätten. Serbischer Kulturverein. Tanz.

Nach einer kurzen Fahrt durchs Rheintal werden wir bei der Station “Serbischer Kulturverein Altstätten” willkommen geheissen. Nach einem geselligen Abendessen machen wir unsere ersten Schritte im serbischen Volkstanz.

28.06. Ruppenpass. Wege zur Humanität. Picknick.

Die Tagesetappe startet mit einem steilen Anstieg auf den Ruppenpass. Bei der Grenzmarke treffen wir Vertreter und Vertreterinnen der Route “Appenzeller Friedensstationen” zu einem Picknick.

28.06. Trogen. Kinderdorf. Radiowellen.

Am Nachmittag reisen wir weiter zur Station “Kinderdorf Pestalozzi Trogen”. Nach einer Zvieri-Pause planen wir einen Radio-Podcast, den wir nach dem Abendessen gemeinsam aufnehmen und als Eröffnungsakt in die Welt ausstrahlen.

29.06. St. Gallen. Haldenkirche. Interreligiöses Morgengebet.

Frühmorgens fahren wir nach St. Gallen hinunter, wo wir in der Station der "Ökumenischen Haldenkirche St.Gallen” eintreffen. Mit einem interreligiösen Morgengebet und einem interkulturellen Snack eröffnen wir zudem die Route “Solihaus und Islamische Gemeinschaft St.Gallen”.

29.06. St. Gallen. Stiftsbezirk. Barock.

Das dichte Programm in St. Gallen geht gleichentags weiter. Wir erkunden den barocken Stiftsbezirk mit einer Führung durch die Stationen “Kathedrale” und “Stiftsbibliothek”.

29.06. Kreuzlingen. Moschee. Bratwurst.

Am Nachmittag radeln wir dem Bodensee entlang zur “Albanischen Moschee Kreuzlingen”. Beim anschliessenden Grillfest feiern wir mit Mitgliedern des Moscheevereins die Eröffnung der Station.

30.06. Ittingen. Kartause. Stille.

Nach einer Fahrt durch den Thurgau erreichen wir die “Kartause Ittingen”. Nach Köstlichkeiten aus dem Klosterladen erproben wir verschiedene Elemente des Angebots “Gemeinsam still!”.

30.06. Rikon. Tibet-Institut. Glückszeremonie.

Die nächste Etappe führt uns ins Tösstal zur Station “Tibet-Institut Rikon”. Bei einer feierlichen Zeremonie mit den Mönchen des buddhistischen Klosters werden dem Projekt und uns Velofahrerinnen und Velofahrern Glückwünsche mit auf den Weg gegeben.

30.06. Schlieren. Džemat. Rumy.

Am Abend empfängt uns der Imam des “Džemats Schlieren”. Nach einem Rundgang durch die Station und einem Nachtessen verbringen wir einen gemütlichen Spieleabend mit Mitgliedern des Džemats.

01.07. Opfikon. Shiva Tempel. Wagenfest.

Von Zürich aus fahren wir nach Opfikon ins Industriequartier, wo das grosse Wagenfest des Shiva Tempels stattfindet. Wir nehmen zur Eröffnung teil an Umzug und Mittagessen.

01.07. Zürich. Krishna Tempel. Gartenlaube.

Nach einem steilen Aufstieg am  Zürichberg werden wir im Krishna Tempel in Empfang genommen. Bei einer Führung lernen wir das Stations-Angebot kennen und haben die Möglichkeit, an einer Tempelzeremonie teilzunehmen. Der Tag wird mit einem gemeinsamen Abendessen im Garten abgeschlossen.

02.07. Zürich. Streifzug. Feiern!

Vom Zürichberg aus unternehmen wir am Nachmittag einen Streifzug durch die Stadt, bei dem wir einigen weiteren Stadtzürcher Stationen einen Besuch abstatten. Nach kurzen Stopps bei der Russisch-Orthodoxen Auferstehungskirche, dem Grossmünster, der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich und dem Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog fahren wir zum Toni-Areal. Dort wird der Start des Projekts gefeiert - mit Ansprachen, Speed-Dialogues, kulinarischen -Leckerbissen der verschiedenen Stationen und Musik von “Vendredi Soir Swing”.