stations Sonntagsfest

So

Teilnahme am wöchentlichen Sonntagsfest

stations Moscheeführung

Mo-So

stations «Wann bin ich endlich angekommen?»

Di-So

Migranten zeigen ihr Basel

stations Mit Niklaus von Flüe auf dem Weg

Mo-So

Stationenweg

stations Das ehemalige Kapuzinerkloster damals und heute

Mo-So

Ein Rundgang durch die Geschichte

routes Glarus – Anna Göldi

Mo-So

Ein Justizmord im Jahre 1782 im fortschrittlichen Glarnerland

stations Grossmünster Zürich

Mo-So

Die Kirche Zwinglis, damals und heute – Klasse

stations Jenische und Sinti

Mo-So

Begegnungszentrum Rania

stations Dem Tod ins Auge geschaut

Di, Mi, Do, Fr

Ein interaktiver Rundgang zu einem unausweichlichen Thema

routes Sex, Beziehung und Religion im vielkulturellen Basel - Workshop

Mo-Sa

stations Les femmes de la cathédrale

None

stations Ein Tag im „MaiHof“ - Begegnungen am Dienstag

Di

routes Histoire et architecture religieuses 1

None

Qu’ont en commun une synagogue, un ancien temple franc-maçon, une église russe, une basilique et une église anglicane ?

stations Moscheeführung

Mo-Do

stations Weisheit und Mitgefühl

Di-Fr

Kurzreise - Interaktive Führung zur China-Sammlung

stations Die Heimat in der Diaspora

Di-So

Führung durch die Dauerausstellung

None Friedens-Stationen - Wege zur Humanität

Mo-So

Wanderung von Walzenhausen über Wolfhalden nach Heiden

stations Einführung in die Meditation

Mo-Sa

In der Stille liegt die Kraft

stations Jenische und Sinti

Mo-So

Begegnungszentrum Rania

stations Serbisch Tanzen im Rheintal

Di, So

routes Kultobjekt Handy

Mo-Fr

Mobiltelefone und Zusammenleben

routes Sex, Beziehung und Religion im vielkulturellen Basel - Rundgang

Mo, Di, Do, Fr

stations Krishna Tempel - Führung und Erlebnisstationen

Mo-Sa

Einblicke in sakrale Räume und Begegnung mit der hinduistischen Religion

stations Die Cem-Zeremonie

Mo-So

Workshop

routes Histoire et architecture religieuses 2

None

Qu’ont en commun une synagogue, un ancien temple franc-maçon, une église russe, une basilique et une église anglicane ?

routes AN DER GRENZE. Flucht in die Schweiz 1938-1945.

Di-So

Exkursion entlang der Fluchtroute

stations Incontrarsi e conoscersi tra arte e culture

Martedì

Giornata di incontro tra una classe scolastica e un gruppo di migranti minorenni non accompagnati

stations ZUSAMMEN BETEN, ZUSAMMEN FEIERN

13.07.19, 24.08.19

Interreligiöses Gebet

stations Die Russisch-Orthodoxe Auferstehungskirche erleben

Mo-So

stations Führung durch die Synagoge der ICZ

Mo-Do

stations GEGEN DISKRIMINIERUNG – FÜR MEHR AKZEPTANZ

Mo-So

Interkultureller Austausch

stations Gallus, Handschriften und Pantoffeln

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Besuch der Stiftsbibliothek und Führung durch die Ausstellung im Barocksaal

stations Ziit fürs ZIID

Mo-Fr

En route mit einer Jüdin, einer Muslima und einem Christen

stations Führung Haus der Religionen

Di-Sa

stations Führung durch den Krishna-Tempel

Mo-Sa

Einblicke in sakrale Räume und Begegnung mit der hinduistischen Religion

stations Moscheeführung: Die bosnische Moschee in Schlieren erleben

Mo-So

routes Solihaus und Islamische Gemeinschaft St.Gallen

Di, Mi, Do

Menschen auf der Suche nach Heimat

stations Einführung Haus der Religionen und Workshop

Di-Sa

Kombi-Angebot

routes Grenzerfahrungen

Mo-Fr

Grenzrundgang und Begegnung mit Geflüchteten

routes Friedens-Stationen - Wege zur Humanität

Mo-So

Wanderung von Walzenhausen über Wolfhalden nach Heiden

stations ICH UND DIE ANDEREN

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Einsamkeit und Gemeinschaft ‒ zwei Lebensprinzipien der Kartäuser

routes Die Food-Tour „GewissensBisse“

Mo-So

Unser täglich Umgang mit Nahrungsmittel

stations Allein im Museum

Di-Fr

Schulklassen

stations Jüdisches Viertel

Di-So

Führung

stations Incontri interreligiosi

06.03 - 18.04.2019

Momenti di preghiera e di riflessione comuni sul tema della Riconciliazione e della Pace

stations Synagogenführung

Mo, Di, Mi

Klassen und Gruppen

stations Das Grossstadt-Experiment

Di-Sa

Ein Kommunikations-Spiel im Museum zum Thema Vielfalt und Respekt im Zusammenleben

stations Kulturelles Erbe erleben

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Führungen für Erwachsene

stations Jenische und Sinti

Mo, Di

Dokumentationszentrum Altstetten

stations Private Führung durch das Tibet-Institut Rikon - Erwachsene

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Ein authentischer Einblick in den tibetischen Buddhismus und das Klösterliche Tibet-Institut

routes Zeitzeugen begegnen

So-Fr

Nachkommen der Familie Kreutner berichten

routes Vom Kloster Kappel zum Lassalle-Haus

Mo-So

Ich und du – Bereicherung und Konflikt

stations Rundgang im Klösterlichen Tibet-Institut Rikon - Klassen

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Ein authentischer Einblick in den tibetischen Buddhismus und das Leben der Mönche

stations Öffentliche Führung durch das Tibet-Institut Rikon

12.05., 15.06.

Ein authentischer Einblick in den tibetischen Buddhismus und das Klösterliche Tibet-Institut

stations Erlebnis Hofkirche - Führung für Gruppen

Mo-So

routes Ilanzer Reformwelten

Mo-Fr

Erneuerungsimpulse in der Surselva

stations Kreativ- und Erlebnistag im Kulturkloster Altdorf

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

routes Food Challenge

Mo-Fr

routes Baden - was läuft?

Di, Fr-So

Eine Entdeckungstour

stations Jenische und Sinti

Mo, Di

Dokumentationszentrum Altstetten

stations Café International

Fr

stations Hindutempel und menschlicher Körper

Mo-Fr

Ein interaktives Angebot im Shivatempel

stations Et si on parlait d'intégration ?

Mo, Di, Mi, Do, Fr

routes Riti di passaggio

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Dall’infanzia all’età adulta

stations Workshop Ästhetik: Die bosnische Moschee in Schlieren erleben

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

stations Von gewalttätigen Konflikten und Friedensstiftung

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa

Ein erlebnispädagogischer Parcours rund um Konflikttransformation und Friedenstheologie

stations Le bouddhisme au quotidien

Mi, Do

Qui est Bouddha ? Une statue joliment posée dans son jardin zen près de la télévision ? Un homme rondelet qui se repose ?

routes Ilanzer Reformwelten

Mo-Fr

Führung: „Die Kirche diskutieren“

stations Quartierzmorge

Sa

routes Soziale Netze Aarau

Mo-So

Mit Asylsuchenden unterwegs

stations Führungen durch die Klosteranlage und den Färberpflanzengarten

Mo-So

stations Ritualità

Mo-So

Esistono ancora i rituali?

stations Ora et labora

Mo-So

Kloster als Lebensform

stations Öffentliche Synagogenführung

So

stations Grossmünster Zürich

Mo, Mi-So

Die Kirche Zwinglis, damals und heute – Erwachsene

stations Jüdischer Friedhof

Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Führung

stations Himmelwärts

Mo-Sa

Wallfahrt erleben

stations Schön ist sie! Die St.Galler Kathedrale

Mo-So

Führung durch die Kathedrale

routes Churer Kirchenkulturen

Mo-So

Auf den Spuren des spätantiken Christentums in Chur

stations Ora et labora

Mo-So

Im Rhythmus des Glockenschlags

stations Turban it up

Di-Sa

Einführung Sikhi

routes Freikirchen im Zürcher Oberland

Mo-So

stations Vous avez dit mosquée ?

None

A votre avis, à quoi ressemble une mosquée ? Ont-elles toutes des minarets ? Et à quoi servent-elles ?

stations Itinéraire d'une (in)visibilité

Mo, Di, Do

stations Punto d'incontro Mamma&Bambino

Mi

Momenti di socializzazione per mamme, bambini e anche papà.

routes Ilanzer Reformwelten

Mo, Di, Mi, Do, Fr

Inszenierte Stadtführung

stations Vous avez dit musulman.e ?

None

Que savez-vous des musulman.e.s de Suisse ? A votre avis, combien de façons d‘être musulman.e existe-t-il ?

stations Kulturelles Erbe erleben

Mo-So

Führungen für Schulklassen

routes Jüdischer Kulturweg

Mo-Fr

Eine interaktive Schnitzeljagd durch die Geschichte Lengnaus

stations Sichtweisen zur Integration

Mo-Do, Sa-So

Moscheeführung und Begegnung - Kombiniertes Angebot

stations GEMEINSAM STILL

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So

Das Schweigen und Verzichten der Kartäusermönche

stations Begegnung mit muslimischen Jugendlichen

Mo-Do

Ansichten zur Integration

stations Erlebnis Hofkirche - Führungen für Einzelpersonen

Fr

stations Speise, Spiel und Gemeinschaft

6.7.19

stations Hausführung

Mo-Sa

Wie klingt harmonikale Architektur?

Radgenossenschaft Rania
En Route
  • Kulturelle Minderheit in der Schweiz

    Im Jahr 1972 wurden die zwangsweisen Kindeswegnahmen des “Hilfswerks für die Kinder der Landstrasse” medial bekannt. Im Zuge der öffentlichen Diskussionen wurde die Radgenossenschaft der Landstrasse 1975 im Restaurant “Bierhübeli” in Bern gegründet. In der damaligen Radgenossenschaft organisierte sich die soziokulturelle Minderheit der “Fahrenden” in der Schweiz. Die Gründung der Radgenossenschaft war eingebettet in eine Bürgerrechtsbewegung gegen die soziale und rechtliche Diskriminierung von “Zigeunern”, die bereits seit Jahrhunderten ausgegrenzte Gruppen darstellten. Unter dem Dach der Radgenossenschaft kamen Roma, Sinti, Manusch und Jenische zusammen, gleichzeitig grenzte man sich von den übrigen “Fahrenden “ in der Schweiz wie Schaustellern, Jahrmarkhändlern, Chilbi- und Zirkusleute ab. Nach 1985 fand eine Neuorientierung statt. Fortan sah man sich als Vertretung der Jenischen in der Schweiz mit besonderem Augenmerk auf die “fahrenden Jenischen". Das neue Selbstverständnis führte schliesslich zum Anliegen, die Gruppe der Jenischen als kulturelle Minderheit der Schweiz anzuerkennen.
    Heute vertritt die Radgenossenschaft der Landstrasse als Dachorganisation Interessen der in- und ausländischen Jenischen und Sinti und widmet sich insbesondere der kulturellen Förderung der Bevölkerungsgruppen. Darüber hinaus ist sie über die Landesgrenzen hinaus wie zum Beispiel in Deutschland oder England aktiv.

  • Steiniger Weg zur Anerkennung

    Immer wieder wurde versucht, die hiesige Gesellschaft mit öffentlichen Aktionen auf die soziale und rechtliche Lage der kulturellen Minderheit der Jenischen und Sinti aufmerksam zu machen. So wurde beispielsweise im Sommer 1985 das Lido-Gelände in Luzern von 70 Wohnwagen besetzt. Eine wichtige Etappe zur Anerkennung war in den 1980er die Wiederaufnahme der Tradition der "Fecker-Chilbi" in Gersau. 1986 schliesslich folgte die offizielle Entschuldigung des damaligen Bundesrats Alphons Egli für die Aktion “Kinder der Landstrasse”. In der Folge sagte der Bund der Radgenossenschaft seine Unterstützung zu. Dass auch eine “fahrende Lebensweise” als Teil der Schweizer Gesellschaft wahrgenommen wird, wurde spätestens deutlich, als an der Expo 2002 in Murten auch Kulturbeiträge der Jenischen und Sinti präsentiert wurden. Erst 2016 verkündete Bundesrat Alain Berset an der Fecker-Chilibi: “ Sie – Jensiche und Sinti – sind als nationale Minderheit anerkannt.”
    Die Radgenossenschaft der Landstrasse übernimmt heute verschiedene Dienstleistungen wie die Beratung von Jenischen und Sinti in den Bereichen Bildung, Sprache, Berufsausübung und Soziales und hat sich bei der Schaffung von Stand- und Durchgangsplätzen als wichtige Ansprechspartnerin für die Behörden etabliert.

  • Dialog im Dokuzentrum und auf dem Camping Rania

    Die Informationsarbeit und der Dialog mit der Öffentlichkeit stellt weiterhin eine zentrale Aufgabe dar. Zu diesem Zweck wurde 2003 das Dokumentations-Zentrum, das zugleich ein Museum darstellt, in Zürich-Altstetten ins Leben gerufen. Mit einer Ausstellung und einem umfangreichen schriftlichen Archiv über Leben, Kultur und Geschichte der Jenischen und Sinti steht der Bevölkerung ein direkter Zugang zur kulturellen Minderheit zur Verfügung. Um den Kontakt und das gegenseitige Verständnis zu fördern, heisst auch der 2016 von der Radgenossenschaft erworbene Campingplatz Rania in Zillis GR alle Besucherinnen und Besucher willkommen. Am Stand- und Durchgangsplatz Rania erfahren “Fahrende” und Sesshafte voneinander und lernen ohne Vorurteile zusammenzuleben. Zusätzlich organisiert die Radgenossenschaft regelmässig Wanderausstellungen, auch europaweit gezeigt.

  • Daniel Huber: "Auf Augenhöhe Vorurteile abbauen"

    "Im Dokuzentrum wird die Geschichte der Jenischen und Sinti für die Besucher sichtbar. Der Alltag und dessen Herausforderungen kommen zur Sprache und können diskutiert werden. Der Campingplatz Rania ist mir deshalb so wichtig, weil man sich dort nicht politisch sieht, sondern zusammen mit den dort lebenden Sesshaften Tag für Tag und auf Augenhöhe Vorurteile abbaut. Man lebt privat miteinander zusammen und sieht, dass es eigentlich keine Probleme gibt.“

  • Quellen

    BUNDESAMT FÜR KULTUR Website: Jenische und Sinti als nationale Minderheit. https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/sprachen-und-gesellschaft/jenische-und-sinti-als-nationale-minderheit/organisationen.html [Stand: 07.08.2018]

    HUONKER, Thomas/RADGENOSSENSCHAFT DER LANDSTRASSE (Hg.) (1987): Fahrendes Volk – verfolgt und verfemt. Jenische Lebensläufe. Limmatverlag, Zürich. (Nur noch in Bibliotheken erhältlich).

    RADGENOSSENSCHAFT DER LANDSTRASSE (2017): Jenische Kultur. Ein unbekannter Reichtum. Was sie ist, wie sie war, wie sie weiterlebt, (1. Auflage), Zürich. (Für Verantwortliche einer Besuchergruppe von "Dialogue en Route" gratis erhältlich beim Büro der Radgenossenschaft in Altstetten).

    SCHWEIZERISCHE EIDGENOSSENSCHAFT, GENERALSEKRETARIAT EDI Website: Jenische und Sinti bereichern die Schweiz. Rede von Bundesrat Alain Berset anlässlich der Feckerchilbi. Medienmitteilung. https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-63783.html [Stand: 25.03.2019]

    WOTTRENG, Willi (2010): Zigeunerhäuptling. Vom Kind der Landstrasse zum Sprecher der Fahrenden – Das Schicksal des Robert Huber. Orell-Füssli-Verlag, Zürich. (Vergriffen, für Verantwortliche einer Besuchergruppe von "Dialogue en Route" gratis erhältlich beim Büro der Radgenossenschaft in Altstetten).